Samstag, 3. Dezember 2011

Kleiner Spaziergang am See...

Das weiterhin anhaltende, herrliche Wetter musste genutzt werden.

Der Kleine, noch etwas verschlafen.

Der Große, gut gelaunt.

Und nach plötzlicher Stimmungsschwankung, ausgelöst durch Schnullerverlust.


An dieser Stelle haben die beiden quasi das Schwimmen gelernt, noch in meinem Bauch. Das musste ihnen natürlich gezeigt werden - schließlich wurde hier ein Großteil des Sommers verbracht. Ich bin gespannt, ob wir nächstes Jahr mit zwei Wasserratten zurückkehren werden.


Samstag, 26. November 2011

Warm.

Gut eingepackt bei herrlichem Sonnenschein.




"Lächle über deinen Schmerz" - ein passendes Mantra für uns frischgebackene Eltern mit Schlafentzug und tierischen Rückenschmerzen.

Donnerstag, 17. November 2011

Abgeschaut.



Wir waren im Wildpark. Weil ich so Sehnsucht nach meinen Wildschweinen hatte, nachdem ich seit Anfang des Jahres wegen der Schwangerschaft und der Übertragungsgefahr von Erregern nicht mehr Streicheln und Knuddeln durfte.


Für die Babys war es sicherlich ziemlich aufregend, der Kinderwagen wurde nämlich eingehend von Schweinen und Ziegen untersucht. Als letztere allerdings anfingen, zu knabbern und ihre Nasen in die Schale zu stecken, habe ich doch eingegriffen. Meine Kleinen werden nur von mir abgeschnuddelt und angesabbert.


Bleibenden Eindruck scheinen jedoch die Ziegen hinterlassen zu haben. Den Großen hatte ich im Tragesack auf dem Bauch, er war also hautnah dran und hat sich anscheinend etwas abgeschaut - oder sollte ich besser abgehört sagen?
Seitdem klingt sein Gequengel nämlich wie "Mäh mäh määh mähhh".


Unglaublich.

Kann es eigentlich sein, dass man von noch nicht einmal zwei Monate alten Babys um den Finger gewickelt wird?
Jeden Abend beginnt bei uns dasselbe Spielchen: Schnuller in den Mund stecken.
Die beiden werden ins Bett gebracht, Gute-Nacht-geküsst, wir verlassen das Schlafzimmer und - plopp. Der erste Schnuller ist schon draußen.
Wenn ich mich dann umdrehe und wieder zum Bettchen zurückgehe, gucken mich erwartungsvolle Knopfaugen an und der Mund wird weit aufgesperrt.
Das Ganze wiederholt sich dann noch einige Male, bis die beiden endlich erschöpft eingeschlafen sind.

Heute hatte der Gatte beschlossen, dass es eventuell auch ohne Schnuller gehen könnte;
es gab also nur eine Streicheleinheit, einen Kuss, und er wollte den Raum verlassen.
Schon an der Türschwelle war das erste fragende "Mäh?" zu hören, gefolgt von einem ungläubigen "Äääaahaa". Als er trotzdem das Zimmer verließ, ging das Protestgeschrei los.
Also wieder zurück, Schnuller rein und das übliche Spiel.




Kann es also wirklich sein, dass die beiden ganz genau wissen, wie sie uns zu sich ans Bett holen?
Haben wir kleine Intelligenzbestien bekommen?

Montag, 14. November 2011

Unruhig.

Seit ein paar Tagen haben wir ein kleines Einschlafproblem. Ich habe ein bisschen gegoogelt, möglicherweise kommt es daher, dass sie Tag und Nacht unterscheiden lernen und nicht ins Bett wollen... jedenfalls geht meistens am frühen Abend das Gequengel los und lässt sich nur durch Rumgehopse auf meinem Gymnastikball (tolle Anschaffung bei babybedingten Rückenschmerzen!) oder Schaukeln auf dem Arm (ich sehe in ein paar Monaten vermutlich wie Popeye aus) abstellen. Liegen sie dann endlich im Bett, geht es leider weiter und einer von uns muss alle paar Minuten zum Schnuller einstöpseln und Spieluhr aufziehen ins Schlafzimmer wandern.
Heute habe ich aus akuter Erschöpfung, die Schwiegereltern waren am Wochenende da und wir haben ziemlich viel unternommen, eine neue, mama-freundliche Beruhigungsmethode getestet und siehe da - Ruhe!




Wer die Bücher über Zamonien noch nicht kennt, dem kann ich sie nur wärmstens empfehlen, angefangen mit Die dreizehneinhalb Leben des Käpt'n Blaubär. Sie sind einfach großartig geschrieben und bei Weitem nicht nur Lesestoff für Kinder.

Bei den Babys jedenfalls hat es funktioniert, sie lagen mucksmäuschenstill da, bis ihre Fläschchen fertig waren. Und ich freue mich schon auf viele weitere Vorlesestunden.

Sonntag, 13. November 2011

Wach.


Eigentlich wollte ich nur kurz darauf warten, dass die beiden ihre Gute-Nacht-Mahlzeit einfordern, wir haben die letzte halbe Stunde versucht, sie etwas rauszuzögern, damit ihr Rhythmus beibehalten wird. Den ganzen Abend waren sie unruhig und wir haben ständig die Schnuller wieder in den Mund stecken müssen.
Jetzt macht der Gatte also endlich die Fläschchen fertig und was ist? Sie schlafen vorher beide ein.
Es ist wie verhext.
Sie scheinen sich auch abzusprechen, sobald der eine Ruhe gibt und einschläft, ist der andere aus dem Nichts wach und fängt an zu quäken.
Das ist aber tatsächlich auch das einzige, was ich momentan zu bemängeln habe. Ansonsten kommen sie mir so pflegeleicht vor, wie wahrscheinlich kaum ein Einzelkind. Ich bin sehr verliebt in sie.


Innig.

Sie halten Händchen! Und ich dachte schon, der Große fände seinen kleinen Bruder eher lästig. Aber er hat nach seiner Hand gegriffen. Hach.



Der Kleine, vorweihnachtlich rausgeputzt zum Spaziergang.


Und beim Schlafen im Tragesack.

Hatte ich erwähnt, dass es ab sofort nur noch Bilder mit Mützen geben wird? Meine beiden Minis werden nämlich kahl. Und sehen momentan mit ihren kleinen Haarbüschelchen, die noch stehen, ein bisschen... na ja - erbärmlich aus. Und nachdem es reicht, dass wir uns schon ständig darüber lustig machen, erspare ich ihnen hier weitere Demütigung. :-)


Samstag, 29. Oktober 2011

Aktiv.

Spaziergang mit den stolzen Großeltern. Der Opa lässt es sich nicht nehmen, die beiden höchstpersönlich durch die Gegend zu schieben, der Platz am Kinderwagengriff wird nur ungern an uns abgetreten.


Und den ersten Ausflug in die Berge haben wir auch erfolgreich hinter uns gebracht. Eine Wanderung war's nicht direkt, weil der Spazierweg zur Hütte nur etwa anderthalb Kilometer lang war, aber gelohnt hat es sich trotzdem.
Die Fahrt nach oben bzw. unten in der Gondel haben wir auch gut überstanden und es gab (zwecks Druckausgleich) sogar den ersten Schluck Fencheltee für die Kleinen. Geschrei war allerdings trotzdem angesagt - nicht wegen eventueller Schmerzen, sondern weil die Entrüstung groß war, dass es nur Tee und keine richtige Mahlzeit gab.


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Entspannt.

In der Regel haben wir sehr entspannte Babys, eigentlich sogar die bravsten (brävsten?) überhaupt. Sie schreien fast nur, wenn sie Hunger haben, beim Arzt mit Spritzen und Blutabnahmen belästigt werden oder müde sind.

Der Große schläft gerne "breitarmig", der Kleine meistens an ihn gekuschelt.

Oder er liegt einfach neben ihm und bewundert den großen Bruder.



Wehe allerdings, wenn das Fläschchen auch nur eine Minute zu spät kommt. Oder man vor Aufregung und Hunger und daraus folgender Todesangst (man könnte schließlich verhungern, und das jeden Tag gleich mehrfach, sicher sein kann man sich da nach nur einem Monat ja wirklich nicht...) das Trinken verlernt hat und nicht mehr weiß, wohin mit der Zunge und wie den Mund aufmachen.

Dann sieht das sonst so süße Gesichtchen so aus:




Und die Rabenmutter fotografiert das auch noch. Anstatt zu Hilfe zu eilen. Unfassbar.

Einige der besten Anschaffungen...

... zumindest für uns:




1. Das Anti-Dehnungsstreifen-Gel von Biotherm, Biovergetures - ich kann es selbst kaum glauben, aber trotz der Riesenkugel habe ich nicht einen einzigen Dehnungsstreifen oder Riss abbekommen. Ob es tatsächlich am Gel lag, weiß ich allerdings nicht, aber vielleicht ist es ja einen Versuch wert? Ansonsten habe ich nur kalt geduscht.

2. Der Onlineshop von Next, gibt es auch in der deutschen Version. Die Babysachen sind einfach großartig, die Qualität ist toll, die Baumwolle wunderbar weich und die Weihnachtssachen so goldig. Die Preise sind auch in Ordnung, in Pfund allerdings deutlich günstiger als in Euro.

3. Pucksäcke von Swaddle me, bestellbar über Amazon. Was ich bisher mitbekommen habe, ist der Preis mit etwa 20 Euro unschlagbar und bei uns wirken die Säcke/Tücher Wunder. Unsere beiden waren abends beim Einschlafen oft so zappelig, dass sie sich durch die wilden Bewegungen selbst aufgeweckt haben oder nicht schlafen konnten. In den Pucksäcken werden die Arme eng an den Körper gewickelt, quasi wie im Mutterleib. Dadurch können viele Babys besser zur Ruhe kommen. Anfangs sah es für mich furchtbar aus, die Kleinen wie Mumien gewickelt im Bett liegen zu sehen, aber der Effekt spricht Bände und sowohl Kinderarzt als auch Hebamme haben bestätigt, dass es eine gute Sache ist.

4. Der Ergobaby Carrier. Nachdem ich mit den Wickeltüchern überhaupt nicht zurecht kamen und die beiden Jungs mich angesehen haben, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank, wenn ich versucht habe, sie in die Falten des Tuchs zu stopfen, haben wir uns den Ergobaby Carrier zugelegt und sind begeistert. Die Babys fühlen sich pudelwohl und schlafen ein, sobald sie drin sind. Und für Väter gibt es eine extra Version, den Ergobaby Carrier Sport.

5. Zu guter Letzt natürlich der Kinderwagen: auch wenn der Preis ein wirklich mehr als stolzer ist, für uns hat sich die Anschaffung des Bugaboo Donkey sehr gelohnt. Er ist unglaublich wendig, man kann quasi auf der Stelle drehen. Er wiegt im Vergleich zu anderen Zwillingswägen relativ wenig. Die MaxiCosi-Adapter sind sehr praktisch, der Umbau ist einfach. Und natürlich das Allerbeste: dass er sich zusammenschieben lässt. Das hat uns schon einigen Stress erspart, was zu schmale Aufzüge oder Einkaufstouren in engen Supermärkten angeht. Wenn man alleine unterwegs ist, kann man den Wagen in zusammengeschobenem Zustand mit nur einer Babyschale mitnehmen und das zweite Kind in einer Trage auf den Bauch schnallen - tadaaa! Beinahe so einfach wie mit nur einem Baby. :-)